Eifelkreis auf dem Weg zum schnellen Internet

13 Millionen Euro Bundesmittel für den Breitbandausbau im Eifelkreis
BMVI übergab den Förderbescheid in Berlin

Bild  Bei der Übergabe in Berlin: Patrik Schnieder, MdB; Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im BMVI; Michael Billen, MdL und Günter Gansen, Amt für Wirtschaftsförderung des Eifelkreises Bitburg-Prüm, v.l.n.r.

Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) hat die Anträge des Eifelkreises Bitburg-Prüm in der dritten Vergabetranche im März 2017 positiv beschieden und dem Eifelkreis rund 13 Mio. Euro Fördermittel des Bundes zum weiteren Ausbau der Breitbandversorgungzugesagt.

Der erste Kreisbeigeordnete Michael Billen, MdL, nahm stellvertretend für Landrat Dr. Joachim Streit die Bewilligung der Gelder entgegen. Vorausgegangen waren umfangreiche Planungen zur Herstellung eines sogenannten Hochgeschwindigkeitsnetzes für den gesamten Eifelkreis Bitburg-Prüm. Ziel ist es, alle Haushalte an das schnelle Internet anzuschließen mit einem Ausbaustand von mindestens 30 bis 50 Mbit. Für ausgewählte Gewerbegebiete soll eine Anbindung bis ans Gebäude mit 1 GBit Raten erfolgen. Zur Erstellung der qualifizierten Antragsunterlagen wurde der Kreis durch externe fachliche und juristische Beratung unterstützt.

„Die leistungsfähige Internetanbindung stellt eine Grundversorgung für die Menschen und die Betriebe im Eifelkreis in der heutigen Zeit dar. Neue Standortnachteile gegenüber den Ballungsräumen durch fehlende Breitbandinfrastruktur dürfen für unseren ländlichen Raum nicht entstehen. Die bewilligten Bundesmittel sind hier eine wichtige 13 Millionen Euro Bundesmittel für den Breitbandausbau im Eifelkreis Unterstützung“, so Michael Billen anlässlich der Übergabe der Bescheide in Berlin. Auch Landrat Dr. Streit ist sehr erfreut über die Gelder: „Die Zusage aus Berlin ist für uns ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für die weitere Entwicklung im Eifelkreis. Denn ein schneller, problemloser Zugang zum Internet gewährleistet Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit. Ich danke auch dem Land Rheinland Pfalz, das durch seine Co-Finanzierungserklärung im Zuge des Antragsverfahrens weitere Mittel in Höhe von 30% der Kosten zugesagt hat.“

Die Planungen zum Aufbau von Hochgeschwindigkeitsinternet (NGA - Next Generation Access) laufen im Rahmen der Kreisentwicklung bereits seit Anfang vergangenen Jahres. Im Zuges des Ausbaus sollen flächendeckend 30 MBit und für mehr als 85 Prozent der Haushalte über 50 MBit an Übertragungsgeschwindigkeit realisiert werden. Der Eifelkreis hat im Kreistag die entsprechenden Beschlüsse gefasst und dazu bereits einen öffentlichrechtlichen Vertrag mit den Verbandsgemeinden und der Stadt Bitburg abgeschlossen. Vorausgegangen war die Aufgabenübertragung von den Gemeinden. Aktuell läuft ein europaweites Vergabeverfahren, in dem die Telekommunikationsanbieter Ihre Ausbauplanungen und die entsprechenden Kosten der sogenannten Wirtschaftlichkeitslücke im Zuge der Vergabeverhandlungen darstellen. Der Ausbau ist bis Ende 2018 vorgesehen.


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